Allgemeine Informationen!

Notrufnummern:

Feuerwehr

112

Rettung, Notarzt

112

Polizei

110

 Giftnotrufzentrale

0228/2873211

Wie man einen Notruf korrekt absetzt!

Haben Sie schon mal einen Notruf absetzen müssen? Viele Menschen haben Angst davor, im entscheidenden Moment nicht das richtige zu sagen. Das brauchen Sie aber nicht. Es kann nichts schief gehen. Zum Einen wird der Disponent in der Notrufzentrale Sie durch die wichtigsten Fragen leiten, zum Anderen ist jeder noch so umständlich abgegebene Notruf besser als kein Notruf.

 

Folgende 5 W-Fragen wird man Ihnen stellen:

WER ruft an?

Ganz wichtig, falls man sie noch mal zurückrufen muss, z.B. weil der Einsatzort nicht gefunden wird.

WAS ist passiert?

Eine kurze Beschreibung wie "hier brennt die Wohnung"

WO ist es passiert?

Hier bitte genau beschreiben, ggf. einfach die Adresse nennen!

WIE VIELE sind betroffen?

Ist nur eine Person verletzt, oder gleich eine ganze Gruppe?

WARTEN auf Rückfragen!

Der Disponent könnte noch mehr Informationen benötigen. Legen Sie also nicht auf, der Disponent beendet den Anruf!

Notrufe, die sich als falsch herausstellen:

Sollten Sie mal einen Krankenwagen oder die Feuerwehr rufen, und es stellt sich hinterher als Fehlalarm heraus, so brauchen Sie keine Kosten zu fürchten. Nur bei einer böswilligen Fehlalarmierung (Scherzanrufe) kann es zu Anzeigen kommen. Wenn Sie von einer Notsituation ausgehen müssen, ist jeder Notruf gerechtfertigt.

Maßnahmen die man selbst ergreifen sollte!

Feuer melden, Nachbarn informieren, Selbstrettung vornehmen:

Bei einem Feuer sollten Sie zuerst den Notruf absetzen, und ggf. Mitbewohner informieren. Bringen Sie sich und andere in Sicherheit. In nicht betroffenen Räumen sind Fenster und Türen zu schließen. Wenn dies noch möglich ist, sind Entstehungsbrände mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Ist der Rauch jedoch schon zu stark, dann überlassen Sie dies der Feuerwehr.

Absicherung der Unfallstelle:

Ob bei einem Verkehrsunfall oder auf einer Baustelle; sichern Sie die Unfallstelle ab, damit nicht noch mehr passieren kann. Ziehen Sie sich im Straßenverkehr eine Warnweste an. Stellen Sie ein Warndreieck, am Besten zusammen mit einem Blinklicht oder einer Taschenlampe auf. Die richtige Entfernung zur Unfallstelle sind mindestens 100 Meter! Auf Autobahnen und hinter Kurven ggf. mehr. Bedenken Sie die Geschwindigkeit der heranfahrenden Autos außerhalb geschlossener Ortschaften.

Erste Hilfe leisten:

Jeder Autofahrer hat es mal lernen müssen; die erste Hilfe. Doch die richtigen Maßnahmen sind nicht schwer zu erkennen.

Die Wichtigste Frage ist: Ist die Person noch ansprechbar?

Wenn ja, dann ist die Schocklage auf dem Rücken mit hochgelegten Beinen meist die richtige Wahl. Wenn nein, dann ist die Atmung entscheidend. Personen mit Atmung haben immer einen Puls! Personen ohne Atmung, können noch einen Puls haben, der aber ggf. aus dem Takt geraten ist (z.B. Kammerflimmern). Nun ist der richtige Zeitpunkt für einen Notruf!!!

Bei Personen ohne Atmung ist die Freigängigkeit der Luftröhre, bzw. der Lunge herzustellen (ist etwas verschluckt worden?), und anschließend mit der Herzdruckmassage zu beginnen. Hierbei ist 30 mal zu massieren, und dann 2 mal zu beatmen. Ist dieser Ablauf zwei mal komplett durchlaufen worden, kann man bei der Person erneut nach eigenen Atmungsaktivitäten schauen. Ist noch immer keine eigene Atmung vorhanden muss von vorne begonnen werden. Bitte nicht aufhören wenn der Rettungsdienst eintrifft, sondern so lange weiter machen, bis die Sanitäter Sie ablösen.

Betreuung der Betroffenen:

Ebenfalls ist eine Betreuung der Betroffenen wichtig. In einem Schockzustand wie z.B. nach einem Unfall verhalten sich Menschen unberechenbar. Auch nicht beteiligte können plötzlich panisch werden oder in Ohnmacht fallen. Besonders den Unfallopfern sollte man aber beruhigend zusprechen und sie bei Bewusstsein halten bis der Rettungsdienst sie abgelöst hat.

Wenn Sie sich bezüglich der Ersten Hilfe nicht mehr sicher sind, machen Sie mal wieder einen Lehrgang. Ihr Rotes Kreuz oder andere Hilfsorganisationen veranstalten regelmäßig Lehrgänge, die an zwei Tagen ihr Wissen auffrischen. Neu ist die Unterweisung in der Bedienung so genannter AED (AutomatisierteElektrischeDefibrilatoren), wie sie in immer mehr Unternehmen zum Standard gehören.

Oder kommen Sie zur Feuerwehr, wir brauchen Sie! Im Rahmen der Ausbildung werden Feuerwehrkräfte auch in Erster Hilfe unterwiesen!

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