RETTEN - LÖSCHEN - BERGEN - SCHÜTZEN

Kleine Ortsteilfeuerwehren wie unsere werden zum Glück nicht so oft alarmiert, wie Feuerwachen in Großstädten oder an Autobahnen. Dennoch müssen unsere Einsatzkräfte den gleichen Herausforderungen gewachsen sein, und im Ernstfall innerhalb der Hilfeleistungsfrist von nur 10 Minuten nach der Alarmierung erste, wirksame Hilfe eingeleitet haben. In den meisten Fällen wird dies die Erkundung der Lage sein, da der Gruppenführer zunächst nicht wissen kann, wie er am effektivsten seine Gruppe einsetzt. Dennoch gibt es eine Priorisierung der Tätigkeiten, die sich auch im allseits bekannten Logo der Feuerwehr wiederfindet (Retten, Löschen, Bergen, Schützen). 

Unsere Einsatzabteilung besteht aus mehr als 20 aktiven Einsatzkräften, die über die Sirene oder durch Meldeempfänger alarmiert werden können. Fast alle aktiven Kameraden wohnen oder arbeiten in Ruppertenrod, und sind so im Einsatzfall möglichst im Ort verfügbar. Leider ist auf Grund der generellen, beruflichen Orientierung der Landbevölkerung auch bei uns eine zunehmende Lücke in der Tageseinsatzbereitschaft zu verzeichnen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Einsatzabteilung bislang ausschließlich aus männlichen Kameraden besteht, obwohl wir gerne auch Feuerwehrfrauen in unseren Reihen begrüßen würden.

Die Ausbildung der Feuerwehrkameraden wird in der gesamten Gemeinde Mücke vorwiegend durch Lehrgänge auf Kreisebene am Stützpunkt in Mücke oder bei anderen Wehren im Vogelsbergkreis vorgenommen. Der Grundlehrgang für die Feuerwehr umfasst mindestens 80 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht. Hinzu kommen die Unterichtsstunden in den einzelnen Ortsteilwehren, sowie praktische Übungen mit und ohne Alarmierung. Führungskräfte werden auf Landesebene an der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel ausgebildet. Die Lehrgänge dort sind eine anspruchsvolle, aber immer wieder gerne genutzte Abwechslung zum Alltag in unseren Wehren. Die Einsatzabteilung der Feuerwehr Ruppertenrod trifft sich alle 2 Wochen an einem Montag Abend zu einer Ausbildung nach den Feuerwehrdienstvorschriften (FwDV), die den Einsatzdienst der Feuerwehren in Hessen vereinheitlicht, und nicht zuletzt der eigenen Sicherheit der Kameraden im Einsatz dient.

Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit in der Feuerwehr sind unter anderem Technik-Affinität, Menschenkenntnis und Hilfsbereitschaft. Auch körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sind für die Einsatzbereitschaft unabdingbar. Die Bedienung der Feuerwehrtechnik ist aber meist einfach gehalten und alle Gerätschaften sind für den robusten Einsatz unter schwierigsten Bedingungen ausgelegt.

Persönlich müssen Feuerwehranwärter mindestens das 17. Lebensjahr vollendet haben, und dürfen nicht älter als 60 Jahre alt sein. Mit dem Eintritt in den aktiven Feuerwehrdienst verpflichten sich die Kameraden zur Teilnahme an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen (unter anderem die Grundausbildung), sowie zu Übungen und Veranstaltungen, bei denen auch die Kameradschaft gepflegt wird. 

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